Die FIBO bezeichnet sich selbst als Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness & Gesundheit. Da ich mich mittlerweile ja auch für den Fitness Sport interessieren sind wir also vergangenen Samstag morgens um 7 nach Essen aufgebrochen um uns die neusten Trends anzugucken.
Nach 2,5 Stunden Fahrt waren wir dann in Essen. Man merkt, dass die dort öfter Messen ausrichten, das Parkleitsystem, auch innerhalb der Parkhäuser, ist super. Überall stehen freundliche Ordner, die einen den Weg zum nächsten freien Platz weisen.
Auto geparkt und ab in die Halle. Nach wenigen Minuten war mir schon klar, dass das ein lustiger Tag wird. Dort wurden bereits auf den ersten Metern schon sämtliche Klischees erfüllt die es so im Fitness- und Bodybuilding Bereich gibt.
Wir blieben dann bist fast 17Uhr und es war ein interessanter Tag.
Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Abstecher in Köln und landeten dort schließlich in einem Kino (für uns Provinzkinder ein Monstrum!) um uns Iron Sky anzuschauen.
Man kann ihn sich angucken, muss es aber auch nicht unbedingt.
Nach dem Film haben wir fast 20 Minuten gebraucht bis wir in dem Wirrwarr aus Parkdecks und -häusern unser Auto gefunden hatten. War also fast 23Uhr bis wir uns endlich in Richtung Heimat aufmachen konnten.
Total KO und dementsprechend nicht mehr ganz so aufmerksam wurde ich dann zum krönenden Abschluss noch geblitzt, aber bei schätzungsweise knapp 20km/h ausserhalb geschlossener Ortschaften sollte sich das ganze doch im halbwegs ertragbaren Rahmen halten.
Karfreitag verschlug es mich nun endlich mal in den VulkanBike TrailPark.
Treffpunkt war der Bahnhof in Daun, von da aus gings dann, bei frostigen 4 Grad, los in Richtung der Maare. Trotz des trüben, kalten Wetters bot die Tour echt schöne Ausblicke.
Auch die Strecken lassen sich echt schön fahren, auch wenn die Beschilderung für die MTB´ler doch recht dürftig bzw. wenig auffällig ist. Während alle anderen Beschilderungen schön groß und deutlich ausfallen, müssen sich die Mountainbiker teilweise mit kleinen Aufklebern an den Eisenstangen zufrieden geben, an die man erst sehr nah ranfahren muss um den Richtungspfeil zu erkennen.
Nach ca. 30km kehrten wir von der ersten Runde zurück und wollten uns erstmal stärken. Langsam schob es die Wolken beiseite und die Sonne konnte endlich fast ungehindert ihren Dienst verrichten und die Luft erwärmen. Nachdem wir uns dann beim Kroaten gestärkt hatten wollten wir uns, endlich bei gutem Wetter, auf eine 2 Runde begeben. Diese fiel dann aber mit gerade mal ca. 300-400m deutlich zu kurz aus. Auf der ersten Runde hatte mein Hinterrad nähere Bekanntschaft mit einem relativ großen und spitzen Stein gemacht. Dies führte dann wohl zu einem schleichenden Plattfuss, der sich nun bermerkbar machte. Da mein mitgeführter Ersatzschlauch sich nur dadurch auszeichnete, dass er doch stark porös war, war der Tag gelaufen.
Nichtsdestotrotz war es ein schöner Tag rund um die Maare der auf jeden Fall nach einer Wiederholung schreit. Dann möchte ich unbedingt noch dem Trail Technik-Parcours KoulShore einen Besuch abstatten.